Satzung

 

 

§ 1 Name, Sitz

 

Der Verein führt den Namen Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Nephrologie e.V. Der Verein hat seinen Sitz In Berlin.

 

§ 2 Zweck

 

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der klinischen Nephrologie, insbesondere:

 

a) die Förderung und Koordination des Erfahrungsaustausches, der Weiterbildung und der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der klinischen Nephrologie;

 

b) die Erfassung von Daten hinsichtlich der nephrologischen Versorgung und ihrer Struktur in Berlin und Brandenburg als Entscheidungsgrundlage für die Planung durch staatliche Instanzen, Versicherungsträger und andere Institutionen;

 

c) die Förderung und Anregung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, die sich auf alle Bereiche der Kenntnis von Nierenerkrankungen und der Nierenersatztherapie beziehen;

 

d) die Förderung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nierenkrankheiten und der Nierenersatztherapie auf nationaler und internationaler Ebene.

 

2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Forschungsvorhaben sowie die Vergabe von Forschungsauftragen auf dem Gebiet der Nierenkrankheiten und der Nierenersatztherapie.

 

3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfügt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3 Mittelverwendung

 

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

&§ 4 Geschäftsjahr

 

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 5 Mitgliedschaft

 

1. Mitglieder können natürliche Personen werden, die sich erwiesenermaßen mit den Problemen der Nephrologie und Nierenersatztherapie beschäftigen bzw. entsprechende Forschungen gefördert haben. Die Aufnahme in den Verein erfolgt über einen schriftlichen Antrag.

 

2. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Kündigung oder Ausschluss. Die Kündigung ist nur schriftlich mit einem formlosen Schreiben zum Jahresende möglich. Der Ausscheidende hat keinen Anspruch an das Vereinsvermögen.

 

3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen. wenn es den jährlichen im Januar fälligen Mitgliedsbeitrag trotz zweimaliger Mahnung, davon die letzte eingeschrieben, nicht binnen 10 Tagen nach letzter Mahnung zahlt. Ferner kann der Vorstand ein Mitglied aus wichtigen Gründen ausschließen. Dem Auszuschließendem sind die für die Entscheidung maßgebenden Gründe schriftlich mitzuteilen. Widerspricht das auszuschließende Mitglied, entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung mit Stimmenmehrheit der erschienenen und vertretenen Mitglieder über den Ausschluss.

 

4. Außerordentliche Mitglieder ohne Stimmrecht können natürliche oder juristische Personen werden, die bereit sind, Wesen und Zweck des Vereins zu fördern.

 

5. Senior-Mitglieder sind bisherige ordentliche Mitglieder, die das Pensions-/Rentenalter erreicht haben und in den beruflichen Ruhestand eingetreten sind.

 

6. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.

 

§ 6 Beiträge

 

Jedes Mitglied zahlt einen Jahresbeitrag, deren Höhe die Mitgliederversammlung beschließt. Seniormitglieder werden auf Antrag und bei Nachweis des Endes der Berufstetigkeit beitragsfrei.

 

§ 7 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

 

1. Die Mitgliederversammlung.

 

2. Der Vorstand.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

1. In der ersten Hälfte eines jeden Jahres findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie beschließt über:

 

a) den Jahresbericht,

 

b) die Rechnungslegung,

 

c) die Entlastung des Vorstandes

 

d) die Wahl der Mitglieder des Vorstandes, und der Revisoren,

 

e) Änderung dieser Satzung.

 

2. Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen; es wird so verfahren, wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes verlangen.

 

3. Ort und Zeit der Mitgliederversammlung bestimmt der Vorstand.

 

4. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden schriftlich mit einer Frist von 4 Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

 

5. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Mitgliederversammlung.

 

6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder anwesend oder vertreten sind.

 

Jedes Mitglied kann seine Stimmrechte für die Mitgliederversammlung durch schriftliche Vollmacht auf ein anderes Mitglied übertragen (vertretende Mitglieder). Jedes anwesende Mitglied kann nur ein weiteres Mitglied vertreten.

 

Beschlüsse über Änderungen dieser Satzung können nur gefasst werden, wenn der zur Abstimmung stehende Text der Änderung mit der Tagesordnung bekannt gegeben worden ist und dreiviertel der Mitglieder anwesend oder vertreten sind. Kommt keine beschlussfähige Mehrheit zustande, so hat nach Ablauf eines Monats, aber innerhalb von zwei Monaten eine neue außerordentliche Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung stattzufinden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig ist. In der Einladung ist darauf besonders hinzuweisen.

 

7. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist in jedem Fall beschlussfähig und lässt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit und bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los. Für Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden oder vertretenen Mitglieder erforderlich. Kommt diese nicht zustande, ist ein Rundschriftverfahren zulässig, an dem sich mindestens 75 % der Mitglieder beteiligen müssen. Es gelten die gleichen Mehrheitsquoten wie bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung

 

8. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Der Protokollführer wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die inhaltliche Richtigkeit des Protokolls wird durch Unterschriften des Protokollführers und des Versammlungsleiters abschließend festgestellt.

 

§ 9 Vorstand

 

1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet das Vereinsvermögen. Er besteht aus dem Vorsitzenden, drei stellvertretenden Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister und dem Schriftführer mit jeweils einem Stellvertreter. Der Verein wird von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten.

 

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Jedes Vorstandsmitglied bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist. Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst.

 

3. Die Mitgliederversammlung kann weitere Vorstandsmitglieder wählen, die den Verein nicht gesetzlich vertreten.

 

§ 10 Revision

 

1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Revisoren.

 

2. Die Revisoren prüfen im 1. Quartal eines jeden Jahres die Kassen- und Wirtschaftsführung des Vereins für das vorangegangene Geschäftsjahr.

 

3. Die Revisoren erstatten der ordentlichen Mitgliederversammlung Bericht über die Revision und machen Vorschläge zur Entlastung des Vorstandes.

 

§ 11 Liquidation

 

1. Die Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn in der Einladung darauf hingewiesen worden ist, dass über die Auflösung des Vereins abgestimmt werden soll, und wenn bei der Abstimmung drei Viertel der Mitglieder anwesend oder vertreten sind. § B Nr. 6, Sätze 4-6, gelten entsprechend.

 

2. Über Art und Durchführung der Liquidation beschließt ein aus sämtlichen Mitgliedern des letzten amtierenden Vorstandes zusammengesetztes Gremium mit einfacher Mehrheit. Dieses Gremium wählt aus seiner Mitte mit einfacher Mehrheit einen Liquidator. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende des Vorstandes.

 

3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke zu verwenden hat, im Einvernehmen mit dem zuständigen Finanzamt zu übertragen.

 

§ 12 Ehrenmitgliedschaft

 

Die Mitgliederversammlung kann Personen, die sich für den Vereinszweck besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernennen.

 

 

 

Diese Satzung ersetzt die Satzung vom 01.08.1990 mit Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 07.05.2008.

 

Die Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Nephrologie ist mit dieser Satzung am 03.12.2008 als e.V. beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen (VR 10256 B).

 

 

 

 

 

 

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